Bücher

„Ich mag mich nicht dem Materialismus verschachern, aber ich fühl mich wohl in einem Auto.“

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James Simon Kunen „Erdbeermanifest. Dort das Zitat “Ich mag mich nicht dem Materialismus verschachern, aber ich fühl mich wohl in einem Auto. Einfach fahren, bewegen, dahinrollen, weggleiten von einem Ort. Nicht so sehr irgendwohin, aber irgendwoweg, sich wegbewegen, schnell fahren, während man bestimmte Songs hört. Mit anderen Wagen auf der Straße sein und sich vorstellen, […]

Mammut März Texte

Die Wolken verderben uns in Europa den Himmel

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Eine Anzeige in der Zeitschrift „medien + erziehung“ führt mich zu „TUMULT – Schriften zur Verkehrswissenschaft“ mit dem aktuellen Titelthema „Baudrillard fassen“. TUMULT wird herausgegeben von Hanns Zischler in seinem Alpheus-Verlag, erscheint jährlich und behandelt interessante Themen: „Der hinreiszende Klang des Amerikanischen“ oder „Gesichtermoden“. Oder jetzt eben Baudrillard. Erst vorletzte Woche hatten wir „Cool Memories“ wieder aus dem Regal geholt und darin gestöbert. Und TUMULT scheint mir so stöberfähig zu sein, wie der MAMMUT aus dem März-Verlag, den ich seit einigen WochWolkenen wieder durchstreife und auch so gehaltvoll wie die „Scheidewege“ (Jahresschrift für skeptisches Denken), deren Jahrgang 1998/99 ich kürzlich wieder aus dem Regal genommen habe, weil ich Jürgen Dahl und Christian Schütze („Frieden durch Faulheit“) wieder lesen wollte. Hier der Klappentext zu TUMULT 34, wie ihn Amazon zitiert.

Gesellschaft

Buchhändler genießen noch weniger Achtung

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Auf Zeit-Online gerade am Schluss eines Artikels über Medien und Moral diesen Satz gefunden:

Laut Allensbach-Institut sind übrigens Journalisten nur bei elf Prozent der Deutschen hoch angesehen, lediglich Offiziere, Gewerkschaftsführer, Politiker und Buchhändler genießen noch weniger Achtung. Quelle: Zeit-Online

Poesie

Das Lämpchen des Körpers

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„Das Lämpchen des Körpers leuchtet mit einem immer kürzeren Docht. Viel kann man dagegen nicht tun: den Schoß in Milch tunken, die Fußsohlen hochhalten, um seine Unschuld vorzuzeigen, einen Flügel um die Stirn legen, zum Zeichen der Kapitulation.“ Marie Lundquist, LETTRE 79, S. 89